Intel stock current Intel: Prognose erhöht, Zahlen über Erwartungen, Aktie runter?

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Intel
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Zur Intel Aktie

Intel steht nach den Zahlen unter Druck – wie immer. Handelt es sich auch dieses Mal um eine Gelegenheit?

Wieder eine Gelegenheit?

Es scheint langsam zur Gewohnheit zu werden, dass Intel nach TEST der Vorlage von Zahlen abverkauft wird.
In den letzten vier Quartalen war das dreimal der Fall.

Das ist erstaunlich, denn Intel hat im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr ein Rekordergebnis und den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte verbucht.

Deshalb geht es mit der Aktie übergeordnet auch nicht abwärts. Nach den Zahlen stand der Kurs von Intel jeweils einige Tage unter Druck, stieg dann aber wieder.

Im Endeffekt handelte es sich jeweils um Gelegenheiten.

Daher hatte ich mich bereits vor einigen Monaten – unmittelbar nach einem Absturz nach Zahlen – positiv zum Unternehmen geäußert (Link).

Damals notierte Intel nach Zahlen vorbörslich bei 53,70 USD. Vor einigen Tagen waren wir bei 68,40 USD.
Wer die im Artikel genannten antizyklischen Marken für sich genutzt hat, hätte auch einen Gewinn von über 50% eintüten können.

Kurios

Man kann natürlich immer darüber diskutieren, ob Zahlen einen Kursrutsch rechtfertigen oder nicht.

Im aktuellen Fall scheint es allerdings eher kurios. Schließlich lagen die Zahlen durchweg über den Schätzungen und Intel hat die Prognose erhöht.

Der Gewinn lag mit 1,39 je Aktie weit über den Erwartungen von 1,10 USD. Der Umsatz übertraf mit 19,7 Mrd. die Analystenschätzungen von 18,0 Mrd. USD ebenfalls.

Darüber hinaus wurde die Prognose für das Ergebnis auf 4,60 USD je Aktie erhöht. Bisher war man von 4,50 USD ausgegangen.

Details

Doch wie immer steckt der Teufel im Detail und dieses Mal hat Intel auch handfeste Gründe für sinkende Kurse geliefert.

Wenngleich die Zahlen zwar über den Erwartungen lagen, auch Jahressicht stagnierte der Umsatz und das Ergebnis war sogar rückläufig.

Und das in Aussicht gestellte Ergebnis von 4,60 USD je Aktie ist ebenfalls ein Rückschritt, schließlich hatte man im Vorjahr einen Gewinn von 5,30 USD erzielt.

Ebenso schwer wiegt die Tatsache, dass Intel abseits vom Kerngeschäft mit Prozessoren nicht mehr wächst.
Der Umsatz im Bereich Datencenter ist um 20%von 7,0 auf 5,6 Mrd. USD eingebrochen.

Dass sich die Freude der Anleger mit Blick auf diese Tatsachen in Grenzen hält, ist nachvollziehbar.

Ausblick und Bewertung

Es deutet auch einiges darauf hin, dass es vorerst nicht besser wird. Nach den Worten des Vorstands leidet die Branche unter der Knappheit von Komponenten und es wird wohl einige Jahre dauern, bis man die Kapazitäten ausreichend erweitert hat.

Entsprechend verhalten sind die derzeitigen Schätzungen. Der Markt geht davon aus, dass der Gewinn 2022 und 2023 stagnieren wird.

Die Erwartungen sind also ziemlich am Boden und dementsprechend wenig muss passieren, um sie zu übertreffen.

Gewisse Hoffnung bringen der neue CEO Gelsinger und die damit einhergehende strategische Neuausrichtung mit sich.
Demnach sollen 20 Milliarden USD in neue Fertigungstechnologien gesteckt werden.

Wir werden sehen, ob Gelsinger auch bei Intel so erfolgreich sein wird, wie zuvor bei VMware.

Chart vom 26.04.2021 Kurs: 59 Kürzel: INTC - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 26.04.2021 Kurs: 59 Kürzel: INTC – Wochenkerzen

Sollte der Kurs weit genug nachgeben, wäre das Chance-Risiko-Verhältnis aus meiner Sicht positiv.

Für antizyklische Anleger wäre ein Rücksetzer zum langfristigen Aufwärtstrend nahe 49 USD interessant.
Geht es noch eine Etage tiefer, könnte man die Position zwischen 43 und 45 USD aufstocken.

Mehr als 12.000 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gestern kündigte der neue CEO von Intel an, dass der Konzern zwei neue Fabriken mit einer Gesamtinvestition von rund 20 Milliarden USD plane. Damit will der Konzern seine Position als Marktführer weiter ausbauen und Aktionäre nahmen die ambitionierten Pläne im frühen Handel an der Wall Street überaus positiv auf. Die Kurse gapten nach oben und lieferten ein neues Jahreshoch. Doch die Party war rasch wieder vorbei. Anleger nahmen die neuen Kurshöhen bereitwillig zur Kenntnis und verkauften im großen Stil ihre Positionen. Gemessen vom Hoch zum Tief verlor das Wertpapier satte 8 Prozent – was für ein Turnaround. Schlimmer ist sogar die Tatsache, dass diese Umkehr mit überdurchschnittlich hohem Volumen erfolgte. Immerhin wurden 74 Millionen Stück gehandelt, was einem Gesamtvolumen von rund 4,8 Milliarden USD entspricht. Der Trend ist zwar noch immer auf der bullischen Seite, doch der gestrige Handelstag liefert ein klares Warnsignal.

Expertenmeinung: Aus technischer Sicht haben wir es sogar mit einem klaren Verkaufssignal zu tun, denn nach der Bildung eines neuen Hochs wurde die ehemalige Widerstandslinie nach unten verletzt. Wir sprechen hier von einem klaren Fehlausbruch, welcher weitreichende Folgen haben dürfte. Eine Korrektur Richtung Süden ist nun überaus wahrscheinlich. Ob hierbei die 50-Tage-Linie als Support halten wird, ist fraglich. Durchaus möglich, dass wir das Zwischentief von Anfang März ansteuern. Wichtig hierbei ist, dass dieses Tief nicht gebrochen wird, da ansonsten der nach wie vor intakte Aufwärtstrend sein Ende finden würde. Vorerst belassen wir unsere Aussichten auf Intel auf neutral.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 24.03.2021 Kurs: 62.04 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der bekannte Chipriese ist wieder zurück im Spiel der Big Player. In unseren letzten Analysen hatten wir uns mit den aktuellen Nachrichten rund um die Intel-Aktie beschäftigt.

Nun wird auch das Bild aus technischer Sicht immer klarer. Anleger haben die positiven Impulse zum Anlass genommen, um sich kurzfristig von dem Titel zu verabschieden. Zahlreiche Anleger entschlossen sich, ihre Gewinne der letzten Wochen ins Trockene zu bringen. Die Folge war, dass das aufgerissene Gap von Mitte Januar schnell wieder geschlossen wurde. Der sogenannte Gap-Fill lieferte am Mittwoch eine solide Unterstützung und die Kurse versuchen, von hier aus wieder nach oben zu drehen. Im gestrigen Handel bildete sich ein technisches Kaufsignal. Nun bleibt abzuwarten, ob Anschlusskäufe folgen werden.   

 

Expertenmeinung: Vorläufig gibt es aber Marktumstände, welche uns noch daran hindern, hier sofort wieder eine bullische Haltung einzunehmen. Sowohl der S&P als auch die Nasdaq scheinen erstmals seit Monaten zu wanken und der Aufwärtstrend an der Wall Street läuft Gefahr, hier und jetzt zu enden. Sollte der Gesamtmarkt wirklich korrigieren, wird sich wohl auch Intel nicht gegen den Trend stellen können. Anleger sollten daher vor allem auf den Support bei 53.30 EUR achten. Wird dieser gebrochen, dürfte der Ausflug von Intel nach oben nur von kurzer Dauer gewesen sein. Sehen wir weitere Anschlusskäufe, könnte sich wiederum ein langfristiger Trend nach oben bilden. Die kommenden Tage werden entscheiden, wie es hier weitergeht.    

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 28.01.2021 Kurs: 56.06 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX


Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die jüngsten Nachrichten lösten bei der Intel-Aktie eine schier unglaubliche Rallye aus. So soll der alte und neue CEO das Unternehmen wieder auf Vordermann bringen. Wie von der Tarantel gestochen, setzte es in den letzten Wochen einen heftigen Anstieg, von welchem jedoch nur die wenigsten profitieren konnten. Lediglich der Ausbruch über die Marke von 52.69 USD war als technisches Kaufsignal erwähnenswert. Die vom Markt als positiv aufgenommene Nachricht sorgte im Gesamtbild der Aktie für ein sogenanntes „Island-Gap“. Nach einem heftigen Gap nach unten, welches im Oktober aufgrund schlechter Quartalsergebnisse erzeugt wurde, setze es nun ein Gap nach oben. Solche Formationen kommen äußerst selten vor, haben aber eine überaus starke Signalwirkung. In diesem Fall sprechen die Karten ganz eindeutig für die Bullen.

Expertenmeinung: Alles in allem sieht die Gesamtsituation überaus bullisch aus, wären da nicht die Quartalsergebnisse, welche gestern nach Börsenschluss erneut für einen Dämpfer sorgten. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel fast 5 Prozent an Wert, doch was ist hier genau passiert? Erneut meldete das Unternehmen einen Gewinneinbruch, doch dieser soll der letzte unter dem alten CEO Bob Swan gewesen sein. Zumindest die Analystenerwartungen von 1,16 USD konnten deutlich geschlagen werden. So meldete der Konzern einen Gewinn je Aktie von 1,52 USD und auch der Umsatz lag mit 20 Milliarden USD deutlich über den prognostizierten 17,4 Milliarden USD. Hinzu kommt, dass der Konzern leicht höhere Gewinne im ersten Quartal anstrebt. Doch warum ist die Aktie dann so stark gefallen? Es dürfte wohl das nachhaltige Problem sein, dass das Unternehmen zunehmend mehr Konkurrenz bekommt. So gewinnen Nvidia, AMD oder auch Qualcomm immer mehr Marktanteile. Zum anderen ist wieder einmal das alte Problem der Produktion der neuesten Nanometer-Prozessoren aufgetaucht. Hier wird es wohl erst 2023 zu einer Besserung kommen. Alles in allem gibt es zumindest etwas Hoffnung, dass Intel wieder zur alten Stärke zurückfindet. Vielleicht bietet sich im aktuellen Pullback gar eine gute Kaufmöglichkeit an. Warten wir einmal ab, ob wir hier eine gute Formation in den kommenden Tagen erhalten.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 21.01.2021 Kurs: 62.46 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In meinen letzten beiden Analysen hatte ich kein gutes Haar an dem Halbleiterhersteller gelassen. Auch gab es bislang noch keinen Grund, die Prognosen auf die Intel-Aktie wieder anzuheben, denn es war und ist einfach nicht das Börsenjahr des Chipriesen. Zweit enttäuschende Quartalergebnisse in Folge belasteten den Chart und die aufgerissenen Kurslücken bestimmten das Geschehen. Das erste Gap, welches im Juli entstand, wurde zwar im Oktober attackiert, doch die Angst vor erneut schwachen Zahlen, haben den Kaufdruck doch deutlich gehemmt. Der Versuch der Aktie wieder nach oben durchzustarten, wurde von Intel selbst wieder gestoppt. Die Zahlen vom 22. Oktober enttäuschten abermals und lösten die nächste Verkaufswelle aus. Zwar konnten die Bullen diese Lücke vor wenigen Wochen wieder schließen, doch beim sogenannten Gap-Fill ging dem Titel erneut die Luft aus.

Expertenmeinung: Zum Ende der vorigen Woche verlor die Aktie wieder stark an Wert. Diese ist vor allem der Nachricht geschuldet, dass Microsoft für die Surface Notebooks wohl in Zukunft selbst Chips produzieren will.  Viele Anleger warfen das Handtuch und nutzten die negativen News, um ihre Verluste in ihren Intel-Positionen zu realisieren. Dies hat sogar einen leicht positiven Effekt, denn somit können die realisierten Verluste steuerlich mit den erzielten Gewinnen im laufenden Börsenjahr gegengerechnet werden. Diesen Effekt beobachten wir häufig und es erklärt auch, warum schwache Aktien zum Ende eines Kalenderjahres meist noch schwächer werden. Wir sehen zumindest bis 2021 noch keine Chance auf eine nachhaltige Trendwende. Vielleicht liefert der Januar neue Impulse, doch vorläufig bleibt Intel ein No-Go.  

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 18.12.2020 Kurs: 47.46 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wie wichtig es ist, sich möglichst vor der Bekanntgabe von Quartalsergebnissen lieber von Aktien zu trennen oder zumindest eine Absicherung aufzubauen, wenn man mit dem Gedanken einer längerfristigen Positionierung spielt, habe ich diese Woche bereits im LYNX Live Trading Webinar erklärt. Welche Zahlen ein Unternehmen bekanntgibt, kann im Vorfeld nicht per Glaskugel gesehen werden. Wenn die Ergebnisse schlecht ausfallen, kann es, so wie bei Intel, zu unerwartet heftigen Kursreaktionen in die falsche Richtung kommen. Aber der Reihe nach. Gestern nach Börsenschluss hat der Halbleiterkonzern seine Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal präsentiert. Die Zahlen waren eigentlich in Ordnung, denn die Konsensschätzungen konnten sowohl auf Gewinn- als auch auf Umsatzebene leicht geschlagen werden. Auch die Erwartungen für das vierte Quartal wurden bestätigt. Was also war dafür verantwortlich, dass der Kurs der Aktie im nachbörslichen Handel um fast 10 Prozent einbrach?

Expertenmeinung: Anleger fanden ein Haar in der Suppe der Zahlen. Es waren die Verkäufe bei Rechenzentren, welche um 7 Prozent gesunken waren. Diese Rechenzentren bescheren Intel Einnahmen von Unternehmen und Regierungskunden, die sich im letzten Quartal aber zurückgezogen haben. Insgesamt ist dieser Bereich aufgrund der Coronavirus-Pandemie nun um satte 47 Prozent eingebrochen, während die Cloud-Einnahmen um 15 Prozent gestiegen sind. Der Kurse der Aktie notierte im nachbörslichen Handel unter der Marke von 49 USD. Ob zumindest der Boden der letzten beiden Monate gehalten werden kann, bleibt vorläufig abzuwarten. Der ursprüngliche geplante Gap-Fill der Bullen in Richtung der Marke von 60 USD ist zumindest vorerst einmal vom Tisch.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 22.10.2020 Kurs: 53.90 Kürzel: INTC | Online Broker LYNX